Etikette und Regeln
Golf hat weniger Regeln, als sein Ruf vermuten lässt. Die wichtigsten stehen hier.
Was wirklich zählt
Die Etikette klingt nach Förmlichkeit, ist aber vor allem Rücksicht. Drei Dinge machen den Großteil aus: den Platz so hinterlassen, wie man ihn vorfinden möchte, niemanden gefährden und niemanden aufhalten.
- Divots zurücklegen oder mit Sand füllen
- Pitchmarken auf dem Grün ausbessern, gern auch eine fremde dazu
- Bunker nach dem Schlag harken, Harke außerhalb ablegen
- Nicht schlagen, solange jemand in Reichweite ist
- Schnellere Gruppen durchspielen lassen
- Handys leise, Gespräche kurz, solange jemand spielt
Spieltempo
Eine Runde über 18 Bahnen dauert etwa vier Stunden, neun Bahnen rund zwei. Wer den Anschluss an die Gruppe davor verliert, lässt die Gruppe dahinter durch. Das ist keine Niederlage, sondern gute Praxis.
Kleidung
Es gilt sportlich angemessene Kleidung. Golfschuhe oder Turnschuhe mit flacher Sohle, keine Stollen. Für die Schnupperstunde reichen Sportschuhe und normale Sportkleidung, mehr braucht es nicht.
Verhalten bei Gewitter
Bei Gewitter wird das Spiel sofort unterbrochen. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Sicherheitsregel: Ein Golfplatz ist eine offene Fläche, und ein Schläger ist ein Metallstab.
- Spiel abbrechen, sobald Donner hörbar ist
- Schläger und Trolley liegen lassen, nicht mittragen
- Freistehende Bäume, Unterstände aus Metall und Wasserflächen meiden
- Das Clubhaus oder das eigene Auto aufsuchen
- Erst weiterspielen, wenn seit dem letzten Donner 30 Minuten vergangen sind
Wer noch keine Platzreife hat
Für die 18-Loch-Anlage brauchen Sie die DGV-Platzreife oder ein Handicap. Der 4-Loch-Kurzplatz und die Driving Range stehen dagegen allen offen. Wie Sie die Platzreife bekommen, steht auf der Seite Platzreife.